Phoenix Solar: Ein Quartal ohne Signalwirkung

Phoenix Solar: Ein Quartal ohne Signalwirkung

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres hat Phoenix Solar einen Umsatz von 6,6 Millionen Euro erzielt nach 30,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Vor Zinsen und Steuern hat der Solarenergiekonzern seinen Verlust von 4,2 Millionen Euro auf 2,2 Millionen Euro verkleinert, was aber vor allem an einem wegfallenden Sondereffekt im Volumen von 1,9 Millionen Euro liegt. Auch unter dem Strich verkleinert sich das Defizit und liegt bei 3,6 Millionen Euro nach zuvor 6,1 Millionen Euro. Hintergrund sei die nach der Restrukturierung „erheblich verbesserte Kostenbasis“, so Phoenix Solar. Je Aktie von Phoenix Solar wird vom Unternehmen ein Quartalsverlust von 0,49 Euro nach zuvor 0,82 Euro ausgewiesen.

Die Prognosen für 2014 bestätigt der Konzern am Donnerstag trotz des schwachen Starts ins laufende Jahr. Man will einen Umsatz zwischen 150 Millionen Euro und 160 Millionen Euro erzielen und vor Zinsen und Steuern zwischen 2 Millionen Euro und 5 Millionen Euro Gewinn erwirtschaften. Man befinde sich „in intensiven Gesprächen, so Phoenix Solar. „Wir hatten bereits im letzten Jahr darauf hingewiesen, dass nach der tief greifenden Restrukturierung schwächere Quartale wie das jetzt im März abgeschlossene durchaus noch in das Bild der „neuen“ Phoenix passen und nicht automatisch auf eine grundlegende Gefährdung schließen lassen“, sagt Konzernchef Bernd Köhler.

Aktienkurs deutlich im Minus nach den Zahlen

Der Aktienkurs von Phoenix Solar reagiert allerdings nicht so gelassen auf die Zahlen wie Köhler. Gegen 10:42 Uhr notiert die Aktie bei 2,709 Euro mit 11,44 Prozent im Minus, das bisherige Tagestief ist bei 2,656 Euro notiert.

Bildquelle und Copyright: Phoenix Solar

Categories: News, Unternehmen

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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