Verbio: Neue Prognosen für das laufende Geschäftsjahr

Der Leipziger Verbio-Konzern hat am Donnerstag die Prognosen für das Geschäftsjahr 2013/2014 angehoben. Der Biokraftstoffhersteller rechnet mit einem EBITDA von bis zu 40 Millionen Euro, vor Zinsen und Steuern soll der Überschuss bei bis zu 14 Millionen Euro liegen. Zuvor erwartete der Konzern ein EBITDA bis zu 35 Millionen Euro und ein EBIT von bis zu 8 Millionen Euro.

Verbio meldet für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2013/2014 einen Umsatzanstieg im fortgeführten Geschäft um 7,3 Prozent auf 573,1 Millionen Euro, was man vor allem auf eine steigende Nachfrage zurückführt. Die Ergebnisse haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich verbessert: Auf EBITDA-Basis klettert das Ergebnis um 29,7 Millionen Euro auf einen Überschuss von 28,9 Millionen Euro. Hierzu hätten „das erhöhte Produktions- und Absatzvolumen sowie gezielte Kostenreduktionsmaßnahmen“ beigetragen, so Verbio am Donnerstag. Unter dem Strich weist der Konzern einen Gewinn von 8,7 Millionen Euro aus, im Geschäftsjahr 2012/2013 fiel noch aufgrund von Sondereffekten ein Verlust von 123,1 Millionen Euro an.

Verbio baut Schulden ab

Die Nettofinanzverbindlichkeiten beziffert die Gesellschaft auf 42,1 Millionen Euro, man habe „insbesondere durch den erzielten positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und die Zahlungszuflüsse aus dem Verkauf der Märka-Standorte“ die kurzfristigen Schulden um 27,7 Millionen Euro gesenkt. Per Ende März liege die Liquidität bei 16,9 Millionen Euro, so Verbio.

Der Verbio-Aktienkurs notiert am Donnerstag bei 2,152 Euro mit 3,5 Prozent im Minus.

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Tags: Bilanz, Verbio

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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