Nordex: Großauftrag aus Frankreich

Nach den Quartalszahlen von Nordex, die am Markt als exzellent eingestuft wurden, ist bei der Aktie der Alltag wieder eingekehrt. Jüngste Gewinne werden mitgenommen, nachdem das Top aus dem Jahr 2013 bei 14,42 Euro nur um wenige Cent überboten werden konnte. Die Nordex-Aktie notiert am Freitagmorgen bei Kursen zwischen 13,60 Euro und 14,00 Euro, gestern wurden Notierungen bis zu 14,50 Euro verzeichnet. Gegen 9:45 Uhr liegt die Aktie bei 13,69 Euro mit 1,33 Prozent im Plus.

Während sich im Chart der Nordex-Aktie unterhalb von 14,42/14,50 Euro ein hoher Widerstand auftürmt, trifft die Aktie um 13,17/13,38 Euro sowie darunter in einer breiten Spanne oberhalb von 12,28/12,33 auf starke Unterstützungen. Kurzfristig orientierte Trader behalten bei der TecDAX-notierten Windenergieaktie diese wichtigen Signalzonen im Auge.

Frankreich-Kunde könnte weitere Aufträge für Nordex bringen

Derweil schließt der Nordex-Konzern an den starken Auftragseingang der ersten Monate 2014 an. Die Norddeutschen haben einen neuen Großauftrag erhalten – diesmal aus Frankreich. Für das Windparkprojekt „Lazenay“ soll man sieben Anlagen der 2,4-Megawatt-Klasse liefern, Auftraggeber ist der Projektentwickler VSB Energies Nouvelles. Zum Einsatz kommen Windturbinen der Baureihe N117/2400, die Anfang 2015 ans Netz gehen sollen. „Der Kaufvertrag umfasst einen langfristigen Premiumservice über eine Laufzeit von 15 Jahren. Zudem beabsichtigen die beiden Partner in den nächsten Monaten, weitere Windparkprojekte miteinander umzusetzen“, so Nordex am Freitag weiter. Ein Auftragsvolumen nennt man wie üblich nicht.

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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