S.A.G. Solarstrom: Hohe Insolvenzquote möglich?

Die Gläubiger der insolventen S.A.G. Solarstrom können möglicherweise mit einer recht hohen Insolvenzquote rechnen. Der Insolvenzverwalter rechnet mit einer Quote von fast 50 Prozent, heißt es in einer Mitteilung des Freiburger Unternehmens am Freitag. Voraussetzung sei, dass „der zurzeit laufende Investorenprozess positiv abgeschlossen werden kann, so S.A.G. Solarstrom weiter. Ja nach Ausgang könne die tatsächlich erreichbare Quote deutlich darüber oder darunter liegen, so die Süddeutschen.

Der Aktienkurs des Unternehmens macht am Freitag im frühen XETRA-Handel einen kleinen Kurssprung. Gegen 9 Uhr liegt die Solarenergieaktie mit 5,43 Prozent im Plus bei knapp 0,37 Euro, beflügelt offenbar von der Meldung des Unternehmens. Dabei ist nach wie vor völlig unklar, wie die Aktionäre der S.A.G. Solarstrom überhaupt im Insolvenzverfahren zum Zuge kommen werden. Es sei „offen, ob die Aktionäre der Gesellschaft einen Mittelrückfluss erhalten. Aufgrund des positiven Verlaufs des Investorenprozesses ist nach derzeitigem Stand jedoch nicht mit einer Zerschlagung der S.A.G. Solarstrom AG zu rechnen“, so das Unternehmen. Die Zocker am Markt scheint dies nicht abzuhalten.

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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