SFC Energy reduziert Verluste – Aufträge steigen deutlich

Der Brennstoffzellenhersteller SFC Energy AG hat am Montag die Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Die Gesellschaft aus Brunnthal bei München meldet einen Umsatz von 13,23 Millionen Euro nach zuvor 6,24 Millionen Euro und hat dabei nach eigenen Angaben vor allem in der Sparte Öl und Gas Wachstumsimpulse verzeichnet. Der Auftragseingang habe sich mehr als verdoppelt und liege bei 22,49 Millionen Euro, so SFC Energy.

Allerdings kommt die Gesellschaft weiterhin nicht aus dem roten Zahlen heraus. Den operativen Verlust senken die Süddeutschen im zweiten Quartal auf Basis des bereinigten EBITDA von 0,81 Millionen Euro auf 0,26 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern hat sich das bereinigte Minus auf 0,65 Millionen Euro rund halbiert. Inklusive Sondereffekten liegt der Quartalsverlust bei 1,36 Millionen Euro nach zuvor 1,55 Millionen Euro.

SFC Energy will Marktpotenziale mit neuen Produkten nutzen

Man wolle nun weitere Wachstumspotenziale in neuen Anwendungen erschließen, sagt SFC-Chef Peter Podesser am Montag. „Im Bereich der Backup- und Notstromversorgung sehen wir ein erhebliches Marktpotenzial“, so der Manager, zudem arbeite man „an Produkten mit höherer Leistung für den Sicherheits- und Industriemarkt sowie an einer Verbreiterung der Produktpalette im Freizeit-Bereich zur Erschließung neuer Möglichkeiten bei Outdoor-Anwendungen und für die Notstromversorgung“. Man blicke positiv auf die zweite Jahreshälfte, sagt Podesser, der aber keine konkrete Prognose abliefert. Zudem ist das vierte Quartal bei der Gesellschaft saisonal bedingt stark.

Der Aktienkurs von SFC Energy notiert am Montagvormittag bei 4,339 Euro mit 3,28 Prozent im Plus.

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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