S.A.G. Solarstrom: Nächster Portfolio-Deal – was wird aus den Aktionären?

S.A.G. Solarstrom: Nächster Portfolio-Deal – was wird aus den Aktionären?

Die Freiburger S.A.G. Solarstrom AG hat eine weitere Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 5 Megawatt an Investoren verkauft. Es handele sich dabei um die letzte der drei Anlagen aus dem deutschen Portfolio, melden die Süddeutschen am Mittwoch. „Mit dem Verkaufsabschluss der restlichen drei Photovoltaik-Anlagen des deutschen Portfolios fließen der S.A.G. Solarstrom AG weitere Mittel im mittleren einstelligen Millionenbetrag zu“, heißt es von Seiten der insolventen Gesellschaft. Die Gesellschaft erwartet in den kommenden Wochen zudem Einnahmen aus „dem Verkaufsabschluss eines italienischen Portfolios sowie dem Rückfluss eines Darlehens“. Man wolle sich allerdings Zeit lassen und bei den Verhandlungen nicht unter Druck setzen lassen, sagt Konzernvorstand Karl Kuhlmann.

Zugleich läuft bei S.A.G. Solarstrom der Investorenprozess im Rahmen des Insolvenzverfahrens weiter, mit dem das Unternehmen neu aufgestellt werden soll. Völlig offen ist dabei, wie die Aktivitäten der Freiburger gesellschaftsrechtlich weitergeführt werden. Zwar rechnet Insolvenzverwalter Jörg Nehrlich damit, dass man den Investorenprozess absehbar abschließen könne. Angesichts der noch unklaren Rahmenbedingungen bleibt es aber offen, „ob Aktionäre einen Mittelrückfluss auf ihr eingesetztes Kapital erhalten werden“, sagt Nehrlich am Mittwoch.

Am Mittwoch wird allerdings kräftig auf ein besseren Ende des Insolvenzverfahrens für die Aktionäre gezockt. Der Aktienkurs der S.A.G. Solarstrom AG notiert am heutigen Nachmittag bei 0,36 Euro mit 56,52 Prozent im Plus, das Tageshoch ist sogar bei 0,405 Euro notiert.

Categories: News, Unternehmen

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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