centrotherm photovoltaics: US-Zölle lassen die Risiken steigen

Bei centrotherm photovoltaics waren im ersten Halbjahr 2014 steigende Umsätze zu sehen. Das Umsatzvolumen steigt von 49,9 Millionen Euro auf 78,1 Millionen Euro und auf EBITDA-Basis schaffen die Blaubeurer den Sprung in die schwarzen Zahlen: Das EBITDA-Ergebnis wurde um rund 12,6 Millionen Euro auf einen Gewinn von 1,8 Millionen Euro verbessert, vor Zinsen und Steuern reduziert centrotherm photovoltaics den Verlust von 13,1 Millionen Euro auf 0,2 Millionen Euro. Unter dem Strich sinkt der Verlust nicht so stark und beläuft sich auf 8,2 Millionen Euro nach zuvor 12,4 Millionen Euro.

Die Liquidität haben die Süddeutschen gesteigert und beziffern diese per Ende Juni auf fast 109 Millionen Euro. „Diese positive Entwicklung der Liquiditätsposition ist auf ein stringentes Working Capital Management zurückzuführen“, so centrotherm photovoltaics. Beim Auftragseingang meldet die Gesellschaft einen Anstieg auf 61,5 Millionen Euro, die Summe liegt allerdings unter dem Umsatz.

Die zweite Jahreshälfte werde schwierig, warnt das Management des Solarenergieunternehmens am Donnerstag. Der Hintergrund sei die „Verschärfung der US-Anti-Dumpingzölle auf chinesische und taiwanesische Solarprodukte“, was die Risiken erhöht, dass die Prognose verfehlt wird. Bleibt die Auftragslage ohne deutliche Verschlechterung und könne das Katar-Projekt weiter „erfolgreich“ fortgeführt werden, rechnet centrotherm photovoltaics unverändert mit einem Umsatz zwischen 150 Millionen Euro und 200 Millionen Euro – dann sei auch „ein ungefähr ausgeglichenes Konzernergebnis unverändert möglich“.

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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