Nordex: Angenehme Überraschung für Analysten

Den gestrigen Kapitalmarkttag von Nordex nehmen die Analysten der WGZ Bank zum Anlass, ihr Modell zu überprüfen. Sie zeigen sich von den mittelfristigen Zielen der Windgesellschaft positiv überrascht. Eine derart starke Entwicklung hatten sie offenbar nicht erwartet.

Nordex will den Umsatz bis 2017 auf rund 2 Milliarden Euro steigern, das liegt rund 250 Millionen Euro über den Analystenschätzungen. Auch bei der EBIT-Marge prescht der Konzern nach vorne. 7 Prozent bis 8 Prozent will man 2017 ausweisen, während die Analysten bisher nur mit 6 Prozent gerechnet haben. In der Folge erhöhen sie ihre Erwartungen. Demnach soll es 2017 einen Umsatz von 1,95 Milliarden Euro geben, die neue Schätzung der EBIT-Marge steht bei 7,4 Prozent.

Wachstum um jeden Preis ist nicht mehr das Hauptanliegen von Nordex, die Profitabilität erscheint inzwischen wichtiger. Das kommt bei den Analysten gut an. Sie prognostizieren für 2014 weiterhin einen Gewinn je Aktie von 0,46 Euro. Die Prognose für 2015 steigt hingegen von 0,59 Euro auf 0,66 Euro an. Eine Schätzung für 2016 liegt noch nicht vor.

Der Kurs von Nordex hat sich zuletzt mäßig entwickelt. Seit Anfang Juli hat das Papier rund 10 Prozent verloren. Blickt man jedoch auf die Entwicklung seit dem Jahresbeginn, steht ein Plus von 52 Prozent in der Statistik.

Aufgrund der jüngsten Äußerungen der Unternehmensführung werden die Analysten der WGZ Bank hinsichtlich der künftigen Entwicklung optimistischer. Daher erhöhen sie ihr Kursziel von 15,80 Euro auf 17,60 Euro. Somit beträgt die Differenz zwischen aktuellem Kurs und Kursziel mehr als 15 Prozent. Entsprechend kann die Aktie hochgestuft werden. Es gibt eine Kaufempfehlung für das Papier, bisher lag das Votum der Experten auf „halten“.

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Tags: Analysten, Nordex

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