MT-Energie: Etwas Hoffnung auf die Rettung

Im August hat MT-Energie Halbjahreszahlen publiziert, die die Probleme aufzeigten. Zwar stieg der Umsatz, der Verlust wurde geringer, doch die Eigenkapitalquote sank deutlich ab. Sie verringerte sich von 9,6 Prozent auf 3,3 Prozent. Dabei sollte sie Ende 2014 bei 20 Prozent liegen. Das war eine Anleihebedingung. Schon damals war klar, dass dieser Wert nicht machbar sein wird. Es hieß damals, dass man in Gesprächen mit den Banken sei, die dies wohlwollen prüfen würden.

Heute wird klar, dass eine Rettung noch schwieriger wird. Das Unternehmen, das Biogasanlagen herstellt, hat beim Amtsgericht in Tostedt einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Auch Tochtergesellschaften in Deutschland könnten noch einen solchen Antrag stellen. MT-Energie ist überschuldet, es droht die Zahlungsunfähigkeit. Wie es weitergeht, ist unklar. Die Unternehmensführung hofft darauf, dass der Geschäftsbetrieb in deutlich reduziertem Umfang weitergeführt werden kann. Dazu muss man jedoch zunächst Restrukturierungsmaßnahmen einleiten. Außerdem muss man einen Investor finden, der den Betrieb weiterführen will. Was die Investoren der Anleihe erwartet, sagt die Gesellschaft nicht. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass diese einen Großteil des Geldes verlieren werden.

Categories: News, Unternehmen

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