Solarworld: Sieg in den USA gegen die China-Konkurrenz

Solarworld: Sieg in den USA gegen die China-Konkurrenz

Im Handelsstreit in der Solarenergiebranche hat Solarworld einen Punktsieg gegen die chinesische Konkurrenz erzielt. Das Handelsministerium der USA hat Solarenergieprodukte aus China mit einem Antidumpingzoll von 50 Prozent belegt. Eine Tochtergesellschaft des Bonner Konzerns war treibende Kraft hinter dem Verfahren, dass nun zu dieser Zollentscheidung geführt hat. „Die US-Regierung macht Ernst im Vorgehen gegen illegales Dumping aus China“, sagt Solarworld-Chef Frank Asbeck, der seit langem die Chinesen für ihr Vorgehen in der Solarenergieindustrie hart kritisiert.

„Die heute veröffentlichte Entscheidung des Department of Commerce ist der vorletzte Schritt zur dauerhaften Festlegung der Zölle in den USA, über deren Inkrafttreten Ende Januar nur noch das U.S. International Trade Committee entscheidet“, so Solarworld am Mittwoch. Für die Bonner ist die Entscheidung von großer Bedeutung, denn der US-Markt ist für das operative Geschäft von Solarworld von großer Bedeutung. Das Engagement der Rheinländer stößt allerdings bei anderen Konzernen der Solarenergiebranche auf starke Kritik, man fürchtet negative Auswirkungen durch die Zölle.

Die Solarworld Aktie reagiert im heutigen Handel mit einem deutlichen Kursgewinn auf die Nachrichten aus den USA. Im bisherigen XETRA-Handelsverlauf klettert der Titel bis auf 12,68 Euro, gegen Mittag notiert die Solarenergieaktie bei 12,405 Euro mit 4,2 Prozent in der Gewinnzone und kompensiert damit gestrige Verluste. Um 11,75/12,10 Euro ist für die Solarworld Aktie eine charttechnische Unterstützungszone zu sehen, während der Titel unterhalb von 12,89/13,22 Euro auf einen kurzfristig wichtigen Widerstandsbereich trifft.

Categories: News, Unternehmen
Tags: Solarworld

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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