PNE Wind: Alles halb so wild

Eine Abstufung des Kreditratings durch die Ratingagentur Euler Hermes hat bei PNE Wind in der vergangenen Woche einen Kurssturz verursacht. Von mehr als 2,40 Euro ging es für die Windenergieaktie auf 2,10 Euro nach unten. Zum Wochenbeginn erholt sich das Papier weiter, inzwischen liegt der Kurs wieder bei 2,22 Euro.

Begründet hat Euler Hermes die Abstufung von BB + negativ auf BB- negativ mit der Geschäftsentwicklung 2014. Hier kam es zu Verzögerungen bei Projekten. Dies ist in der Branche jedoch nicht ungewöhnlich und kann in der Folge aufgeholt werden. So gehen auch die Analysten davon aus, dass Projekte in Großbritannien im ersten Halbjahr 2015 abgeschlossen werden können. Auch wird damit gerechnet, dass es eine Erlaubnis zum Bau von Gode Wind III geben wird, die in der Folge Meilensteinzahlungen von DONG Energy auslösen werden. Bei den Erwartungen der Gesellschaft ist das YieldCo Projekt noch nicht eingeflossen. Allein dadurch kann der operative Gewinn um 72 Millionen Euro zulegen. Ohne diesen Effekt rechnet PNE für die Jahre 2014 bis 2016 mit einem operativen Ergebnis von 110 Millionen Euro bis 130 Millionen Euro. Die Experten gehen von 120 Millionen Euro aus. Für sie ist die Projektpipeline von PNE beeindruckend, daraus werden hohe Umsätze generiert werden können. Die Analysten bestätigen daher die Kaufempfehlung für die Aktien von PNE Wind, das Kursziel liegt wie zuvor bei 4,00 Euro. Somit hat der Kurs ein deutliches Aufwärtspotenzial.

Categories: Analysten
Tags: PNE Wind

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