Solarworld peilt schwarze Zahlen an

Der Bonner Solarenergiekonzern Solarworld will im laufenden Jahr einen operativen Gewinn erzielen. Dies kündigt Konzernchef Frank Asbeck am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens an. Den Umsatz will die Gesellschaft auf mehr als 700 Millionen Euro steigern, heißt es weiter. „Mehr als 50 Prozent des Konzernabsatzes sollen 2015 im stark wachsenden US-Solarmarkt erreicht werden“, kündigt Solarworld an – insgesamt will man 2015 mehr als 1 Gigawatt an Leistung absetzen. Die Kapazitäten hat das Unternehmen erhöht und will diese auf 1,6 Gigawatt weiter ausbauen.

Das Jahr 2014 haben die Bonner mit einem Umsatz von 573 Millionen Euro nach zuvor 456 Millionen Euro abgeschlossen. Auf EBITDA-Basis verbesser sich das Ergebnis um 255 Millionen Euro auf einen Gewinn von 108 Millionen Euro. Vor Steuern melden die Rheinländer 574 Millionen Euro Gewinn nach 265 Millionen Euro Verlust im Jahr zuvor. Massive Sondereffekte verzerren die Enwticklung aber. So enthält das Vorsteuerergebnis unter anderem einen positiven Effekt aus der finanziellen Restrukturierung in Höhe von 556 Millionen Euro.

„Im operativen Bereich vor Abschreibungen haben wir 2014 wie erwartet die Trendwende geschafft. Auch ohne Sondereffekte war das EBITDA wieder positiv“, so das Fazit von Solarworld-Finanzchef Philipp Koecke am Donnerstag.

An der Börse reagiert die Aktie mit Verlusten auf die heutigen Nachrichten. Am späten Vormittag notiert der Solarworld Aktienkurs bei 13,20 Euro mit 4,31 Prozent im Minus.

Categories: News, Unternehmen
Tags: Solarworld

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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