Phoenix Solar hofft auf ein Ende der Durststrecke

Phoenix Solar hat am Dienstagvormittag den Geschäftsbericht für das Jahr 2014 vorgelegt. Das Unternehmen meldet einen Umsatzeinbruch von 141,2 Millionen Euro auf 33,8 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern hat sich der Verlust von 1,4 Millionen Euro auf 4,6 Millionen Euro erhöht. Unter dem Strich erhöht sich der Konzernverlust von 9,3 Millionen Euro auf 10,2 Millionen Euro. Der Verlust je Aktie von Phoenix Solar ist nach Minderheiten von 1,45 Euro auf 1,38 Euro zurückgegangen.

Das Konzerneigenkapital ist mittlerweile negativ und liegt bei 1,6 Millionen Euro im roten Bereich – resultierend vor allem aus den Entwicklungen bei den Tochtergesellschaften der AG. „Da der Konzern selbst keine rechtlich eigenständige Gesellschaft darstellt, resultieren aus dem negativen Eigenkapital keine Bestandsrisiken für das Unternehmen“, so Phoenix Solar und beziffert das Eigenkapital in der AG auf 11 Millionen Euro.

Für 2015 peilt das Solarenergieunternehmen einen deutlichen Umsatzsprung an: Das Geschäftsvolumen soll zwischen 140 Millionen Euro und 160 Millionen Euro liegen, zudem will man vor Zinsen und Steuern zwischen 1,0 Millionen Euro und 3,0 Millionen Euro Gewinn erzielen. „Was wir vor einem Jahr in Aussicht stellten, das tritt jetzt auch ein – verspätet zwar, aber, wie wir glauben, mit nachhaltiger Perspektive für das laufende und die kommenden Jahre“, sagt Konzernchef Tim P. Ryan. Phoenix Solar konzentriert sich auf die Auslandsmärkte vor allem in den USA und Teilen des asiatischen Raums.

Der Aktienkurs von Phoenix Solar notiert am Dienstagvormittag bei 2,191 Euro mit 4,83 Prozent im Plus.

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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