SFC Energy: Verschobene Projekte belasten – ausgezeichnete Perspektiven

Die Brunnthaler SFC Energy meldet für das Auftaktquartal des laufenden Jahres einen Umsatzrückgang von 12,94 Millionen Euro auf 12,61 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern ist der Hersteller vor Brennstoffzellen tiefer in die roten Zahlen gerutscht: Der operative Verlust wird auf 1,51 Millionen Euro beziffert nach 1,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich vergrößert sich der Verlust von 1,32 Millionen Euro auf 1,57 Millionen Euro, je SFC Aktie steigt das Defizit um einen Cent auf 0,18 Euro. Die Rückgänge seien „im Wesentlichen der Verschiebung von einzelnen Großaufträgen in Europa geschuldet“, meldet SFC Energy am Dienstag.

Konzernchef Podesser erwartet in den kommenden Quartalen Impulse durch „Maßnahmen zur Steigerung des Absatzes in den Bereichen Industrie und Verteidigung sowie entsprechender Anpassungen der Kostenstrukturen“. Die verschobenen Projekte hätten Fortschritte im ersten Quartal überdeckt, so der Manager. SFC Energy erwartet für 2015 einen Umsatz zwischen 55 Millionen Euro und 65 Millionen Euro. Die Profitabilität soll sich verbessern.

Die Analysten von Oddo Seydler halten die Geschäftsaussichten für ausgezeichnet. Daher bestätigen die die Kaufempfehlung für die Aktie. Das Kursziel liegt weiterhin bei 6,60 Euro. Dennoch verliert die Aktie bis zum Nachmittag 2,3 Prozent. Auf Xetra notiert das Papier bei 5,15 Euro. Operativ rechnet man mit einer Verbesserung. Ein weiterer Auftrag von Volkswagen/BAG kann eine Initialwirkung für andere Kunden haben. Außerdem setzt SFC auf eine Ausdehnung des Geschäfts in Nordamerika. 

Categories: News, Unternehmen
Tags: SFC Energy

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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