PNE Wind: Streit mit Friedrichsen geht in die nächste Runde

In der millionenschweren Auseinandersetzung zwischen dem Windenergiekonzern PNE Wind und dem Aufsichtsratsmitglied Volker Friedrichsen steht die nächste Runde an. Der Streit geht auf mögliche Millionenschäden zurück, die PNE Wind im Zusammenhang mit der Übernahme der WKN AG von Friedrichsen erlitten hat, wir berichteten. Das Aufsichtsratsmitglied fällt seit geraumer Zeit durch eine ganze Reihe von Directors Dealsings auf, mit denen er sein PNE Aktienpaket und damit auch die Stimmzahlen aufstockt.

Die Cuxhavener wollen Friedrichsen nun auf der kommenden Hauptversammlung von den Aktionären aus dem Aufsichtsrat abwählen lassen, mit ihm zusammen ebenso die weiteren Gremiumsmitglieder Astrid Zielke und Peter Baron. Diese seien „in der letzten Hauptversammlung mit von Herrn Friedrichsen kontrollierten Stimmen in Aufsichtsrat gewählt“ worden, so PNE Wind am Mittwoch. Der Konzern begründet den Abwahlantrag vor dem Hintergrund der Bestimmungen im Deutschen Corporate Governance Kodex mit Interessenskonflikten Friedrichs und zudem der „Entwicklung der Zusammenarbeit im Aufsichtsrat“.

Derweil kann sich die PNE Wind Aktie im Mittwochshandel erholen. Gegen 11:35 Uhr notiert das Papier bei 2,244 Euro mit 1,49 Prozent nahe Tageshoch.

Categories: News, Unternehmen
Tags: PNE Wind

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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