Capital Stage und EnBW wollen bei Prokon einsteigen

Die operativen Aktivitäten der insolventen Prokon scheint bei Investoren begehrt zu sein. Nun haben zum einen der Hamburger Kraftwerksbetreiber Capital Stage als auch der Energieriese EnBW ihren Hut in den Ring geworfen und wollen die Aktivitäten übernehmen. Das „Handelsblatt“ berichtet über ein bevorstehendes Angebot von EnBW für Prokons Geschäft, von Seiten der Süddeutschen kommt hierzu allerdings kein Kommentar. Das Handelsblatt beruft sich auf Branchenkreise.

Offiziell Interesse bekundet hat dagegen Capital Stage. Man will 94,9 Prozent der Anteile an Prokon Regenerative Energien GmbH übernehmen, die restlichen 5,1 Prozent soll ein Investor übernehmen. Details zum Angebot legen die Hanseaten nicht vor, es sei Stillschweigen vereinbart worden. Prokon verfüge „über ein Bestandsportfolio an Windparks mit einer Erzeugungsleistung von 529 MW und festen Einspeisevergütungen“, begründet Capital Stage das Übernahmeinteresse.

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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