Chorus Clean Energy: Probleme beim Börsengang

Beim Börsengang von Chorus Clean Energy läuft nicht alles rund. Die für den 3. Juli vorgesehene Erstnotiz der Solarenergie- und Windenergieaktie wird auf den 13. Juli verschoben. Die Zeichnungsfrist für Investoren wird außerdem verlängert. Sie endet am 9. Juli und nicht bereits heute. Das deutet darauf hin, dass es nicht genügend Orders für die Aktien des Börsenkandidaten gab oder dass der Preis zu niedrig war. Die Griechenland-Krise beeinflusst das Geschehen an der Börse und sorgt für ein volatiles Umfeld. Das sind keine optimalen Bedingungen für einen Börsengang.

Chorus Clean Energy bietet beim Börsengang bis zu 12 Millionen neuer Aktien an. Man will 100 Millionen Euro ins Unternehmen holen, daher ist die Zahl der auszugebenden Aktien abhängig vom Bezugspreis. Von Investoren kommen weitere bis zu 0,737 Millionen Aktien. Altaktionäre können weitere bis zu 1,91 Millionen Aktien für den Greenshoe zur Verfügung stellen. Der Streubesitz kann bei bis zu 86 Prozent liegen.

Der Börsenkandidat betreibt 67 Wind- und Solarparks. Deren Gesamtleistung liegt momentan bei mehr als 250 Megawatt. Das frische Wachstum soll in das Wachstum gesteckt werden.

Categories: News, Unternehmen

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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