Umweltbank gibt Wandelanleihe aus – Aktionäre haben Bezugsrecht

Die Nürnberger Umweltbank will im Rahmen der Platzierung einer Pflichtwandelanleihe einen Emissionserlös von bis zu 20 Millionen Euro erzielen. Das Kreditinstitut bietet eine jährliche Verzinsung von 2,85 Prozent für die Pflichtwandelanleihe. Die gewinnabhängige Ausschüttung sei „zunächst vom 1. Februar 2016 bis zum 31. Mai 2021 festgeschrieben“, so die Umweltbank, anschließend erfolge „die Festlegung eines marktgerechten Anschlusszinssatzes jeweils im fünfjährigen Turnus“.

Die Laufzeit der Pflichtwandelanleihe ist unbegrenzt, die Anleihe wird damit zum Kernkapital der Bank zählen. Sollte das harte Kernkapital der Bank unter 5,125 Prozent fallen, wird die Anleihe in Umweltbank-Aktien gewandelt, kündigt die Gesellschaft an.

Die Aktionäre der Umweltbank können die Wandelanleihe in der Zeit vom 15. bis zum 29. Januar beziehen, der Ausgabekurs entspricht 100 Prozent des Nennwertes. Für 69,228 Umweltbank-Aktien könne eine Schuldverschreibung im Wert von 250 Euro bezogen werden, so die Süddeutschen.

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Michael Barck

Chefredakteur cleantechaktien.de

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